Das Beitragsstabilisierungsgesetz darf nicht zulasten der freigemeinnützigen Krankenhäuser gehen!
Die Sophienstiftung ist eine freigemeinnützige Einrichtung und hat sich bewusst mit all ihren stationären Einrichtungen an das Tarifwerk der Caritas AVR gebunden. Diese Tarifbindung steht für faire Arbeitsbedingungen, verlässliche Löhne und Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitenden.
Tarifbindung darf in Zukunft kein wirtschaftlicher Nachteil sein – sie ist Ausdruck von Qualität, Verlässlichkeit und sozialer Verantwortung. Gerade Einrichtungen wie unsere investieren damit in gute Pflege, gute Medizin und in die Menschen, die täglich für Patientinnen und Patienten da sind.
Das geplante Beitragsstabilisierungsgesetz greift genau diese Verantwortung an. Wenn Tarifsteigerungen künftig nicht mehr vollständig refinanziert werden, geraten besonders freigemeinnützige Träger unter massiven wirtschaftlichen Druck. Während öffentliche Kliniken Defizite über kommunale Haushalte ausgleichen können, haben freigemeinnützige Einrichtungen diese Möglichkeit nicht.
Die Folgen wären gravierend:
- steigender finanzieller Druck auf Krankenhäuser
- Einschränkungen bei Angeboten und Leistungen
- Gefährdung fairer Tarifstrukturen
- Schwächung der freigemeinnützigen Krankenhauslandschaft
Insbesondere unsere stark spezialisierten Kliniken mit hohem, qualifiziertem Personaleinsatz müssen handlungsfähig bleiben – im Sinne der PatientInnen und MitarbeiterInnen
Wer Tarifbindung politisch fordert, darf ihre Finanzierung nicht gleichzeitig infrage stellen. Faire Löhne und eine stabile Gesundheitsversorgung gehören zusammen.