GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Freigemeinnützige Kliniken geraten unter Druck ❗
Als freigemeinnützige Stiftung steht die Sophienstiftung für eine Gesundheitsversorgung ohne Gewinnorientierung. Unser Auftrag ist nicht, Renditen zu erwirtschaften, sondern Menschen zuverlässig, menschlich und qualitativ hochwertig zu versorgen. Überschüsse werden nicht ausgeschüttet, sondern direkt in Pflege, Personal, Medizin und Infrastruktur reinvestiert.
Doch genau diese freigemeinnützigen Träger geraten durch das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz zunehmend unter Druck. Während öffentliche Kliniken Defizite über kommunale Haushalte ausgleichen können, müssen freigemeinnützige Einrichtungen wirtschaftliche Belastungen allein tragen. Ein fairer Wettbewerb besteht damit nicht. Gleichzeitig wurden durch die Aussetzung der Meistbegünstigungsklausel bereits erhebliche Einsparungen zulasten der Krankenhäuser geleistet.
Die Folgen treffen insbesondere Stiftungen wie die Sophienstiftung:
🔹 kein Defizitausgleich
🔹 steigende finanzielle Belastungen
🔹 fehlende Planungssicherheit
🔹 zunehmender Druck auf Personal und Versorgung
Unsere größte Sorge gilt dabei der Qualität der Versorgung. Wenn wirtschaftlicher Druck weiter steigt, geraten medizinische Angebote, Pflegequalität und regionale Versorgungssicherheit in Gefahr.
Deshalb fordern wir:
✔ faire Wettbewerbsbedingungen
✔ kostendeckende Finanzierung
✔ planbare und verlässliche politische Entscheidungen
✔ den Erhalt freigemeinnütziger Strukturen im Gesundheitswesen
❗ Gesundheitsversorgung darf nicht vom Trägermodell abhängen – sondern muss sich am Wohl der Menschen orientieren. ❗